symposium


Behind the first window of our advent calendar there is a video of Prof. Dr. Thomas Giegerich. He is talking about „The Political Dimensions of Equaliy in the European Union: Equality of Union Citizens and Equality of Member States in a Supranational Representative Democracy“.


Vom 28. bis 30 März 2019 fand an der Europäischen Akademie Otzenhausen das internationale und interdisziplinäre Symposium „The European Union as Protector and Promoter of Equality“ des Jean-Monnet-Lehrstuhls für Europäische Integration, Antidiskriminierung, Menschenrechte und Vielfalt von Prof. Dr. Thomas Giegerich statt. Das Symposium umfasste folgende Themenbereiche:

  • Equality as a Fundamental Value of the EU
  • The EU as a Protector of Equality – General Part of EU Antidiscrimination Law
  • Selected Special Issues of Antidiscrimination Law
  • The EU as Promoter of Equality – Inside and Outside Perspectives
  • Concluding Panel: Is the EU a Protagonist of Equality?

Das Programm des Symposiums ist hier abrufbar. In Kürze wird ein ausführlicher Tagungsbericht veröffentlicht.


Der Jean-Monnet-Lehrstuhl für Europäische Integration, Antidiskriminierung, Menschenrechte und Vielfalt organisiert vom 28.-30. März 2019 ein internationales und interdisziplinäres Symposium an der Europäischen Akademie Otzenhausen über die Rolle der Europäischen Union beim Schutz und der Förderung der Gleichstellung.

Bei dem englischsprachigen Symposium mit dem Titel „The European Union as Protector and Promoter of Equality“ wird der Grundsatz der Gleichstellung als Grundwert der Europäischen Union sowie verschiedene aktuelle Fragen des EU-Antidiskriminierungsrechts näher beleuchtet.

Zunehmende Angriffe und Ressentiments gegen besonders gefährdeter Gruppen (insbesondere Migranten, Flüchtlinge, Angehörige religiöser Minderheiten und LGBTI-Personen) haben die Bedeutung von Gleichstellungs- und Antidiskriminierungsfragen deutlich gemacht. Seit der Gründung der Vereinten Nationen sind Gleichheit und Nichtdiskriminierung Grundprinzipien der internationalen Gemeinschaft, wie die UN-Charta und die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte zeigen. Die Europäische Menschenrechtskonvention sowie das EU-Recht verbieten Diskriminierung, und die EU basiert praktisch auf den Werten der Gleichheit und Nichtdiskriminierung. Die Charta der Grundrechte der EU enthält den modernsten und umfangreichsten Katalog verbotener Diskriminierungsgründe. Die europäische Integration hat dem Antidiskriminierungsrecht sowohl innerhalb als auch außerhalb Europas neue Impulse gegeben.

Die Konferenz zielt darauf ab, unser Verständnis von der Europäischen Union als Projekt mit einem wichtigen Antidiskriminierungsziel zu verbessern. Während die Konzepte Vielfalt, Pluralismus und Gleichheit der europäischen Integration innewohnen, wird analysiert, wie wirksam die EU bei der Bekämpfung von Diskriminierung innerhalb und außerhalb Europas war.

Außerdem wird ein multinationaler und interdisziplinärer Ansatz verfolgt, indem verschiedene Aspekte des Themas betrachtet und aus verschiedenen intra- und außereuropäischen Perspektiven beleuchtet werden.

Nähere Informationen finden Sie im PROGRAMM (auf Englisch)

Bei Interesse an einer Teilnahme wenden Sie sich mit dem ausgefüllten Anmeldeformular gerne an Ass. iur. Christina Backes, lic. en droit unter backes@europainstitut.de. Sie steht auch für weitere Fragen zur Verfügung.