{"id":52941,"date":"2021-05-09T14:07:42","date_gmt":"2021-05-09T12:07:42","guid":{"rendered":"https:\/\/jean-monnet-saar.eu\/?page_id=52941"},"modified":"2022-06-14T11:50:37","modified_gmt":"2022-06-14T10:50:37","slug":"jean-monnet-geistiger-urheber-des-schuman-plans-und-wegbereiter-der-europaeischen-einigung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/jean-monnet-saar.eu\/?page_id=52941","title":{"rendered":"Jean Monnet: geistiger Urheber des Schuman-Plans und Wegbereiter der europ\u00e4ischen Einigung"},"content":{"rendered":"\n<p>09.05.2021<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Beitrag von Laura Katharina Woll*<\/p>\n\n\n\n<p><strong>A. Einleitung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Vielen ist der Schuman-Plan ein Begriff, mit dem der damalige franz\u00f6sische Au\u00dfenminister Robert Schuman am 9. Mai 1950 vorschlug, die deutsche und franz\u00f6sische Kohle- und Stahlindustrie einer gemeinsamen europ\u00e4ischen Beh\u00f6rde zu unterstellen, und der dann 1951 zur Gr\u00fcndung der EGKS (Europ\u00e4ische Gemeinschaft f\u00fcr Kohle und Stahl) als Vorg\u00e4ngerin der heutigen EU f\u00fchrte.<a href=\"#_edn1\">[1]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Doch nur wenige kennen Jean Monnet (*1888, \u20201979) als den eigentlichen Autor des Schuman-Plans,<a href=\"#_edn2\">[2]<\/a> der mit seinen Ideen den Grundstein europ\u00e4ischer Einigung legte und zurecht als einer der Gr\u00fcnderv\u00e4ter der Europ\u00e4ischen Union gilt.<a href=\"#_edn3\">[3]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>In seinem nahezu filmreifen Leben wirkte er immer wieder an wichtigen Schl\u00fcsselstellen der Weltgeschichte mit und avancierte mit seinem entschlossenen Handeln \u2013 obwohl er in seinem Heimatland Frankreich nie ein politisches Amt innehatte \u2013 zu einem der wichtigsten Integrationspolitiker und Akteure auf der weltpolitischen B\u00fchne seiner Zeit.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>B. Mit nur 31 Jahren stellvertretender Generalsekret\u00e4r des V\u00f6lkerbundes: sein Leben und Wirken bis 1923<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Jean Omer Marie Gabriel Monnet wurde am 9. November 1888 in Cognac in eine im Spirituosenhandel t\u00e4tige Familie hinein geboren und begann bereits mit 16 Jahren und ohne formalen Schulabschluss, im Familienunternehmen zu arbeiten.<a href=\"#_edn4\">[4]<\/a> Diese Arbeit verschlug ihn schon in jungen Jahren nach Gro\u00dfbritannien und sp\u00e4ter nach Skandinavien, Russland, \u00c4gypten, Kanada und in die USA.<a href=\"#_edn5\">[5]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Im 1. Weltkrieg wurde er aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden nicht zum Milit\u00e4rdienst einberufen, wirkte aber im Bereich der zivilen Kriegsanstrengungen mit und trat hierbei fr\u00fch in engen Kontakt mit der franz\u00f6sischen Regierung, die ihn sodann nach London abordnete: Dort wirkte er am Aufbau einer interalliierten Versorgung Frankreichs mit \u2013 Jean Monnet konnte das Kriegskabinett um Winston Churchill von seinen Ideen \u00fcberzeugen<a href=\"#_edn6\">[6]<\/a> \u2013 und sammelte so erste Erfahrungen mit internationaler Kooperation.<a href=\"#_edn7\">[7]<\/a> Der Versuch, diese wirtschaftliche Kooperation der Kriegsjahre im Rahmen der Pariser Friedenskonferenz 1919 in eine neue zivile Friedensordnung zu \u00fcbertragen, scheiterte jedoch.<a href=\"#_edn8\">[8]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Davon lie\u00df sich Jean Monnet indes nicht beirren.<a href=\"#_edn9\">[9]<\/a> So wurde er schlie\u00dflich im Alter von nur 31 Jahren<a href=\"#_edn10\">[10]<\/a> bei Gr\u00fcndung des V\u00f6lkerbundes 1919 zum franz\u00f6sischen Stellvertreter des (britischen) Generalsekret\u00e4rs des V\u00f6lkerbundes, Sir Eric Drummond, berufen<a href=\"#_edn11\">[11]<\/a> und gelangte damit an die Spitze der Vorg\u00e4ngerorganisation der Vereinten Nationen.<a href=\"#_edn12\">[12]<\/a> Er war in dieser Funktion zwar nur bis 1922 t\u00e4tig, in jenem Zeitraum aber unter anderem aktiv an der Ausrichtung der Volksabstimmung in Oberschlesien 1921 und der Errichtung des V\u00f6lkerbundregimes f\u00fcr das Saargebiet beteiligt.<a href=\"#_edn13\">[13]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>In Bezug auf das Saargebiet zeigte Jean Monnet wie so h\u00e4ufig Weitblick, als er schon zu dieser Zeit betonte, dass die Saar auf Dauer nicht unabh\u00e4ngig bleiben k\u00f6nne, denn wenn die Bev\u00f6lkerung insistiere, w\u00fcrde es fr\u00fcher oder sp\u00e4ter nach Deutschland zur\u00fcckkehren<a href=\"#_edn14\">[14]<\/a> \u2013 so geschehen nach der Volksabstimmung 1935 und endg\u00fcltig nach dem Referendum 1955, in dem die saarl\u00e4ndische Bev\u00f6lkerung mehrheitlich f\u00fcr eine R\u00fcckkehr nach Deutschland votierte.<a href=\"#_edn15\">[15]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Jean Monnet legte sein Amt an der Spitze des V\u00f6lkerbundes Ende 1922 nieder, um sich erneut im Familienunternehmen zu engagieren, und arbeitete im weiteren Verlauf seiner Karriere auch als Handelsbankier im Privatsektor sowie als internationaler Finanzberater.<\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst deutete nichts darauf hin, dass er bald wieder eine ganz entscheidende Rolle im politischen Weltgeschehen und insbesondere der europ\u00e4ischen Einigung spielen sollte.<a href=\"#_edn16\">[16]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>C. Zweiter Weltkrieg und Nachkriegsjahre: Jean Monnet als politischer Architekt der europ\u00e4ischen Integration<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im 2. Weltkrieg wurde Jean Monnet, der nach wie vor \u00fcber zahlreiche Beziehungen zu f\u00fchrenden Wirtschafts- und Politikkreisen in Frankreich, Gro\u00dfbritannien und den USA verf\u00fcgte, zu einem der engsten Berater des US-Pr\u00e4sidenten Roosevelt: Es gelang ihm schlie\u00dflich, diesen entgegen der bisherigen isolationistischen Haltung der USA zu einem R\u00fcstungsproduktionsprogramm zu \u00fcberreden, um die Alliierten im Kampf gegen Hitler mit milit\u00e4rischem Material zu versorgen.<a href=\"#_edn17\">[17]<\/a> Jean Monnet war es auch, der mit Unterst\u00fctzung von Winston Churchill einerseits und Charles de Gaulle andererseits die Blaupause f\u00fcr eine f\u00f6derale Union von Gro\u00dfbritannien und Frankreich vorschlug, welche allerdings aufgrund der Kapitulation Frankreichs 1940 scheiterte.<a href=\"#_edn18\">[18]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Im weiteren Verlauf des Zweiten Weltkrieges war Jean Monnet zudem als Delegierter der sogenannten <em>British Purchasing Mission<\/em> in Washington D.C. t\u00e4tig, wo er an der letztlich kriegsentscheidenden Mobilisierung amerikanischer industrieller Ressourcen mitwirkte. Er spielte auch eine wichtige Rolle als Vermittler zwischen den rivalisierenden franz\u00f6sischen Gener\u00e4len Giraud und de Gaulle \u2013 dem sp\u00e4teren Gr\u00fcnder und ersten Pr\u00e4sidenten der V. Republik<a href=\"#_edn19\">[19]<\/a> \u2013 und erwirkte dringend ben\u00f6tigte finanzielle Soforthilfen f\u00fcr Frankreich.<a href=\"#_edn20\">[20]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Aus europ\u00e4ischer Perspektive am wichtigsten aber war die Ausarbeitung des Schuman-Plans im Jahr 1950: die darin enthaltenen Ideen Jean Monnets sind Ergebnis seiner jahrelangen Erfahrungen im Konzeptionieren und Realisieren internationaler Probleml\u00f6sungen durch Kooperation auf politischer und wirtschaftlicher Ebene.<a href=\"#_edn21\">[21]<\/a> Im Fr\u00fchjahr 1950 konzipierte er die supranationale Hohen Beh\u00f6rde, die als unabh\u00e4ngiges Exekutivorgan eines gemeinsamen Marktes f\u00fcr Kohle und Stahl von Deutschland und Frankreich und weiterer teilnahmebereiter europ\u00e4ischer Staaten dienen sollte. Auf diese Weise sollte zugleich die Frage nach dem Platz Deutschlands im Nachkriegseuropa beantwortet werden.<a href=\"#_edn22\">[22]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Jean Monnet selbst beschreibt in seinen Memoiren, dass Robert Schuman seinen Entwurf mit auf die Zugfahrt nach Metz nahm, wo er gew\u00f6hnlich das Wochenende in seinem Landhaus verbrachte \u2013 und am darauffolgenden Montag, kaum in Paris aus dem Zug ausgestiegen, sagte er: \u201eIch habe den Vorschlag gelesen. Ich werde ihn verwenden.\u201c<a href=\"#_edn23\">[23]<\/a> Damit war der Schuman-Plan geboren.<\/p>\n\n\n\n<p>Seine Vorstellung durch Robert Schuman am 9. Mai 1950<a href=\"#_edn24\">[24]<\/a> und die darauffolgende Zustimmung des deutschen Bundeskanzlers Konrad Adenauer legten sodann den Grundstein europ\u00e4ischer Integration. Frankreich als Siegermacht verzichtete mit diesem Vorschlag auf seine volle Souver\u00e4nit\u00e4t \u00fcber Kohle und Stahl und Pl\u00e4ne zur Internationalisierung allein der deutschen Kohle- und Stahlindustrie und begab sich auf Augenh\u00f6he mit dem Kriegsverlierer Deutschland. Darin lag der eigentliche Schl\u00fcssel zur deutsch-franz\u00f6sischen Auss\u00f6hnung.<a href=\"#_edn25\">[25]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Doch Jean Monnet spielte auch im weiteren Verlauf der europ\u00e4ischen Integration eine zentrale Rolle: Robert Schuman betraute ihn mit den sogenannten Schuman-Plan-Verhandlungen zwischen Sommer 1950 und Fr\u00fchjahr 1951, in denen die Montanunion mit ihren sechs Gr\u00fcnderstaaten Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und den Niederlanden Form annahm.<a href=\"#_edn26\">[26]<\/a> Was Jean Monnet w\u00e4hrend dieser Verhandlungen nicht gelang, war die Durchsetzung seiner Vorstellung von der Hohen Beh\u00f6rde (vergleichbar mit der heutigen Europ\u00e4ischen Kommission) als zentrales supranationales Organ; er musste sich den Stimmen beugen, die einen Ausgleich ihrer starken Stellung durch ein intergouvernementales Organ<a href=\"#_edn27\">[27]<\/a> \u2013 den Ministerrat \u2013 verlangten.<a href=\"#_edn28\">[28]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Seinen wichtigsten internationale Position besetzte er von 1952 bis 1955: Als erster Pr\u00e4sident der Hohen Beh\u00f6rde der Montanunion, damals mit Sitz in Luxemburg, konnte er von zentraler Stelle aus seine Vorstellungen von europ\u00e4ischer Integration vorantreiben.<a href=\"#_edn29\">[29]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Die Initiative von Jean Monnet beruht auf der Idee, in bestimmten wirtschaftlichen Bereichen eine Integration durch Schaffung eines gemeinsamen Marktes <em>ohne<\/em> eine zeitgleiche umfassende politische Einigung zu verfolgen. Die Gr\u00fcndung einer europ\u00e4ischen F\u00f6deration auf einen Schlag hatte sich in den Verhandlungen \u00fcber das Statut des Europarats als unrealistisch erwiesen. Stattdessen setzte Monnet auf den sogenannten Spill-Over-Effekt:<a href=\"#_edn30\">[30]<\/a> Die Teilintegration des Kohle- und Stahlmarkts sollte sich zun\u00e4chst auf die Wirtschaft insgesamt und dann allm\u00e4hlich auf immer weitere Politikbereiche ausdehnen, um schlie\u00dflich in die europ\u00e4ische F\u00f6deration zu m\u00fcnden.<a href=\"#_edn31\">[31]<\/a> Dieses Konzept der schrittweisen Integration wird zum Teil als \u201eMethode Monnet\u201c bezeichnet.<a href=\"#_edn32\">[32]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Erneute R\u00fcckschl\u00e4ge \u2013 von denen er sich indes wiederum nicht beirren lie\u00df \u2013 erlebte Jean Monnet durch das Scheitern der Europ\u00e4ischen Verteidigungsgemeinschaft (EVG) 1954:<a href=\"#_edn33\">[33]<\/a> Obwohl der Plan f\u00fcr eine Europa-Armee aus Frankreich stammte, lie\u00df die franz\u00f6sische Nationalversammlung ihn am 30. August 1954 scheitern.<a href=\"#_edn34\">[34]<\/a> Im Anschluss daran weigerte sich die franz\u00f6sische Regierung, Jean Monnets Pr\u00e4sidentschaft der Hohen Beh\u00f6rde \u00fcber 1955 hinaus zu verl\u00e4ngern.<a href=\"#_edn35\">[35]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Um die europ\u00e4ische Integration wiederzubeleben, gr\u00fcndete Jean Monnet unbeirrt 1955 das sogenannte \u201eAktionskomitee f\u00fcr die Vereinigten Staaten von Europa\u201c als eine Art halboffizielles Forum, das durch seine ambitionierte Arbeit letztlich zur treibenden Kraft im Integrationsprozess wurde:<a href=\"#_edn36\">[36]<\/a> das Komitee tagte in den folgenden zwei Jahrzehnten in unregelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden und nahm durch seine Resolutionen zu Fragen des Integrationsprozesses erheblichen Einfluss auf die Regierungen, begleitete etwa aktiv die Vorbereitungsphase der R\u00f6mischen Vertr\u00e4ge von 1957 zur Gr\u00fcndung der Europ\u00e4ischen Wirtschaftsgemeinschaft und der Europ\u00e4ischen Atomgemeinschaft.<a href=\"#_edn37\">[37]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend Jean Monnet der umfassenden wirtschaftlichen Vergemeinschaftung zun\u00e4chst zur\u00fcckhaltend begegnete, \u00e4nderte er nach Gr\u00fcndung der Europ\u00e4ischen Wirtschaftsgemeinschaft 1957 seine Haltung und das Aktionskomitee drang fortan entschlossen auf die Gr\u00fcndung einer politischen neben der wirtschaftlichen Gemeinschaft sowie auf eine gemeinsame W\u00e4hrung.<a href=\"#_edn38\">[38]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Eines sollte Jean Monnet indes nie gelingen: die Schaffung einer rein supranational aufgestellten Gemeinschaft; vielmehr war er gezwungen zu akzeptieren, dass die intergouvernementale Zusammenarbeit, insbesondere im 1974 gegr\u00fcndeten Europ\u00e4ischen Rat, der von ihm erdachten supranationalen Methode zur Seite gestellt wurde.<a href=\"#_edn39\">[39]<\/a> Der Europ\u00e4ische Rat aus den Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten ist auch heute noch daf\u00fcr zust\u00e4ndig, der Union die f\u00fcr ihre Entwicklung erforderlichen Impulse zu geben und die allgemeinen politischen Zielvorstellungen und Priorit\u00e4ten hierf\u00fcr festzulegen (Artikel 15 EUV).<\/p>\n\n\n\n<p>Seine Gr\u00fcndung nahm Jean Monnet zum Anlass, das Aktionskomitee am 25. Jahrestag der Schuman-Erkl\u00e4rung aufzul\u00f6sen.<a href=\"#_edn40\">[40]<\/a> Der Europ\u00e4ische Rat wiederum erkl\u00e4rte ihn am 2. April 1976 zum \u201eEhrenb\u00fcrger Europas\u201c. Er starb im Alter von 90 Jahren im M\u00e4rz 1979.<a href=\"#_edn41\">[41]<\/a> Was er somit nicht mehr erleben konnte, war die im Juli desselben Jahres in Stra\u00dfburg stattfindende Tagung des erstmals direkt gew\u00e4hlten Europ\u00e4ischen Parlaments, das Simone Veil zu seiner ersten Pr\u00e4sidentin w\u00e4hlte.<a href=\"#_edn42\">[42]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>D. Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Man mag sich fragen, wie Jean Monnet wohl auf die (vermeintliche?) \u201ePolykrise\u201c,<a href=\"#_edn43\">[43]<\/a> in der sich die Europ\u00e4ische Union heute befindet, reagiert h\u00e4tte \u2013 und auf die Zerrissenheit ihrer Mitglieder, angesichts derer sich immer wieder die Frage stellt, ob die Union wirklich mehr als eine Wirtschaftsgemeinschaft, ja wahrhaft eine Wertegemeinschaft ist, wie es Art. 2 EUV eigentlich vorsieht. Jedenfalls war er mit seinen Ideen seiner Zeit weit voraus, und m\u00f6glicherweise k\u00f6nnen auch Ideen von heute erst in Jahrzehnten verwirklicht werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie Ursula von der Leyen, erste Pr\u00e4sidentin der EU-Kommission, im April 2021 betonte, hatte Robert Schuman einen Schl\u00fcssel f\u00fcr den Erfolg des europ\u00e4ischen Projekts verstanden \u2013 n\u00e4mlich, dass Politik und Wirtschaft notwendig, aber nicht ausreichend sind: \u201eWir brauchen mehr (\u2026) Wir m\u00fcssen es f\u00fchlen k\u00f6nnen.\u201c<a href=\"#_edn44\">[44]<\/a> Ganz in diesem Sinne hatte Jean Monnet formuliert: <em>\u201eNous ne coalisons pas des \u00c9tats, nous unissons des hommes.\u201c<\/em><a href=\"#_edn45\">[45]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Es bleibt zu hoffen, dass Initiativen wie etwa die im M\u00e4rz 2021 ins Leben gerufene \u201eKonferenz zur Zukunft Europas\u201c, bei der B\u00fcrger*innen die Gelegenheit erhalten sollen, \u00fcber diese Zukunft, \u00fcber politische Priorit\u00e4ten, aber auch \u00fcber institutionelle Fragen zu diskutieren,<a href=\"#_edn46\">[46]<\/a> die notwendige R\u00fcckbesinnung auf die Bedeutung europ\u00e4ischer Integration und europ\u00e4ischen Zusammenhalts f\u00f6rdern k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Denn eines steht fest: die Europ\u00e4ische Union ist nicht nur der einzige Garant daf\u00fcr, dass die europ\u00e4ischen Staaten effektiv Einfluss auf das Weltgeschehen nehmen k\u00f6nnen, sondern auch das bisher beste und erfolgreichste Projekt der Europ\u00e4erinnen und Europ\u00e4er \u00fcberhaupt.<a href=\"#_edn47\">[47]<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/jean-monnet-saar.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Jean-Monnet.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"345\" height=\"479\" src=\"https:\/\/jean-monnet-saar.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Jean-Monnet.jpg\" alt=\"Portrait von Jean Monnet\" class=\"wp-image-52994\" srcset=\"https:\/\/jean-monnet-saar.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Jean-Monnet.jpg 345w, https:\/\/jean-monnet-saar.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Jean-Monnet-216x300.jpg 216w\" sizes=\"auto, (max-width: 345px) 100vw, 345px\" \/><\/a><figcaption>Quelle: https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Jean_Monnet.jpg <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>****<\/p>\n\n\n\n<p>* Ass. iur. Laura Katharina Woll, LL.M. ist Doktorandin von Univ.-Prof. Dr. Thomas Giegerich. Derzeit arbeitet sie f\u00fcr das Generalsekretariat der Europ\u00e4ischen Kommission in Br\u00fcssel. Die in diesem Artikel ge\u00e4u\u00dferten Meinungen stellen rein pers\u00f6nliche Ansichten dar.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref1\">[1]<\/a> Vgl. <a href=\"https:\/\/europa.eu\/european-union\/about-eu\/symbols\/europe-day\/schuman-declaration_de\">https:\/\/europa.eu\/european-union\/about-eu\/symbols\/europe-day\/schuman-declaration_de<\/a> (06.05.2021).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref2\">[2]<\/a> <em>Schorkopf<\/em>, Der Europ\u00e4ische Weg, 2020, S. 8; <em>Weidenfeld<\/em>, Die Europ\u00e4ische Union, 2021, S. 22.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref3\">[3]<\/a> Zu anderen Pionieren der EU siehe <a href=\"https:\/\/europa.eu\/european-union\/about-eu\/history\/eu-pioneers_de\">https:\/\/europa.eu\/european-union\/about-eu\/history\/eu-pioneers_de<\/a> (06.05.2021).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref4\">[4]<\/a> Vgl. <a href=\"https:\/\/europa.eu\/european-union\/sites\/default\/files\/eu-pioneers\/eu-pioneers-jean-monnet_de.pdf\">https:\/\/europa.eu\/european-union\/sites\/default\/files\/eu-pioneers\/eu-pioneers-jean-monnet_de.pdf<\/a> (06.05.2021).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref5\">[5]<\/a> <em>B\u00f6ttcher<\/em>, Klassiker des europ\u00e4ischen Denkens, 2014, S. 574.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref6\">[6]<\/a> Siehe die informative Reportage der ARD \u201eDer Mann im Schatten \u2013 Die Lebensgeschichte von Jean Monnet\u201c, hierzu ab Minute 5:33, abrufbar unter <a href=\"https:\/\/www.ardmediathek.de\/video\/geschichte-im-ersten\/jean-monnet-der-mann-im-schatten\/das-erste\/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL2dlc2NoaWNodGUtaW0tZXJzdGVuLzk2NDczYzY4LTRjN2YtNGM5Zi1iMDI2LWM4M2E3MzEwZWYwMg\/\">https:\/\/www.ardmediathek.de\/video\/geschichte-im-ersten\/jean-monnet-der-mann-im-schatten\/das-erste\/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL2dlc2NoaWNodGUtaW0tZXJzdGVuLzk2NDczYzY4LTRjN2YtNGM5Zi1iMDI2LWM4M2E3MzEwZWYwMg\/<\/a> (06.05.2021).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref7\">[7]<\/a> <em>B\u00f6ttcher<\/em>, Klassiker des europ\u00e4ischen Denkens, 2014, S. 574.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref8\">[8]<\/a> Ibid.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref9\">[9]<\/a> Vgl. zu Jean Monnets ehrgeizigem Wirken trotz R\u00fcckschl\u00e4gen (hierzu insbesondere ab Minute 2:20) die Reportage der ARD \u201eDer Mann im Schatten \u2013 Die Lebensgeschichte von Jean Monnet\u201c (Fn. 6).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref10\">[10]<\/a> Siehe <a href=\"https:\/\/europa.eu\/european-union\/sites\/default\/files\/eu-pioneers\/eu-pioneers-jean-monnet_de.pdf\">https:\/\/europa.eu\/european-union\/sites\/default\/files\/eu-pioneers\/eu-pioneers-jean-monnet_de.pdf<\/a> (06.05.2021).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref11\">[11]<\/a> <em>Jean Monnet<\/em>, Memoirs, 2015, S. 55 (englische Version der Memoiren Jean Monnets\u2019).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref12\">[12]<\/a> Vgl. <a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/nachschlagen\/lexika\/fischer-weltalmanach\/66262\/un\">https:\/\/www.bpb.de\/nachschlagen\/lexika\/fischer-weltalmanach\/66262\/un<\/a> (06.05.2021).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref13\">[13]<\/a> <em>B\u00f6ttcher<\/em>, Klassiker des europ\u00e4ischen Denkens, 2014, S. 574.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref14\">[14]<\/a> <em>Jean Monnet<\/em>, Memoirs, 2015, S. 61.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref15\">[15]<\/a> Zu letzterem siehe etwa <a href=\"https:\/\/www.saarland.de\/DE\/land-leute\/geschichte\/zeitstrahl\/art_abstimmung1955.html\">https:\/\/www.saarland.de\/DE\/land-leute\/geschichte\/zeitstrahl\/art_abstimmung1955.html<\/a> (06.05.2021).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref16\">[16]<\/a> <em>B\u00f6ttcher<\/em>, Klassiker des europ\u00e4ischen Denkens, 2014, S. 574 und 575.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref17\">[17]<\/a> Vgl. <a href=\"https:\/\/global.oup.com\/uk\/orc\/politics\/intro\/young_kent2e\/01student\/biographies\/jean_monnet\/\">https:\/\/global.oup.com\/uk\/orc\/politics\/intro\/young_kent2e\/01student\/biographies\/jean_monnet\/<\/a> (06.05.2021).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref18\">[18]<\/a> <em>B\u00f6ttcher<\/em>, Klassiker des europ\u00e4ischen Denkens, 2014, S. 575.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref19\">[19]<\/a> <em>Ziebura\/Kimmel<\/em>, in: Kimmel (Hrsg.), Frankreich: Geschichte, Gesellschaft, Politik, Frankreich Studien, Band 5, 2003, S. 113 ff.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref20\">[20]<\/a> <em>B\u00f6ttcher<\/em>, Klassiker des europ\u00e4ischen Denkens, 2014, S. 575 und 576.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref21\">[21]<\/a> Ibid., S. 576.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref22\">[22]<\/a> Ibid., S. 576 und 577.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref23\">[23]<\/a> <em>Jean Monnet<\/em>, Memoirs, 2015, S. 190 (\u00dcbersetzung durch Verf.).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref24\">[24]<\/a> Eine deutsche Version seiner Rede ist abrufbar unter <a href=\"https:\/\/www.europa.clio-online.de\/Portals\/_Europa\/documents\/fska\/Q_2005_FS7-06.pdf\">https:\/\/www.europa.clio-online.de\/Portals\/_Europa\/documents\/fska\/Q_2005_FS7-06.pdf<\/a> (06.05.2021).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref25\">[25]<\/a> So <em>B\u00f6ttcher<\/em>, Klassiker des europ\u00e4ischen Denkens, 2014, S. 577.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref26\">[26]<\/a> Vgl. <a href=\"https:\/\/europa.eu\/european-union\/sites\/default\/files\/eu-pioneers\/eu-pioneers-jean-monnet_de.pdf\">https:\/\/europa.eu\/european-union\/sites\/default\/files\/eu-pioneers\/eu-pioneers-jean-monnet_de.pdf<\/a> (06.05.2021).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref27\">[27]<\/a> Zur Erl\u00e4uterung dieser Begriffe siehe <a href=\"https:\/\/www.treffpunkteuropa.de\/supranational-vs-intergouvernemental?lang=fr\">https:\/\/www.treffpunkteuropa.de\/supranational-vs-intergouvernemental?lang=fr<\/a> (06.05.2021).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref28\">[28]<\/a> <em>B\u00f6ttcher<\/em>, Klassiker des europ\u00e4ischen Denkens, 2014, S. 577.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref29\">[29]<\/a> Ibid, S. 578.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref30\">[30]<\/a> <em>Weidenfeld<\/em>, Die Europ\u00e4ische Union, 2021, S. 23.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref31\">[31]<\/a> Vgl. <a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/nachschlagen\/lexika\/das-europalexikon\/177303\/theorien-der-europaeischen-integration\">https:\/\/www.bpb.de\/nachschlagen\/lexika\/das-europalexikon\/177303\/theorien-der-europaeischen-integration<\/a> (06.05.2021).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref32\">[32]<\/a> <em>B\u00f6ttcher<\/em>, Klassiker des europ\u00e4ischen Denkens, 2014, S. 578; \u00e4hnlich auch <a href=\"https:\/\/www.polsoz.fu-berlin.de\/en\/polwiss\/forschung\/international\/jmce\/jean_monnet\/jeanmonnet\/index.html\">https:\/\/www.polsoz.fu-berlin.de\/en\/polwiss\/forschung\/international\/jmce\/jean_monnet\/jeanmonnet\/index.html<\/a> (06.05.2021).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref33\">[33]<\/a> Weiterf\u00fchrend <em>Defrance\/Pfeil<\/em>, Ein schwarzer Tag f\u00fcr Europa? Idee und Scheitern der Europ\u00e4ischen Verteidigungsgemeinschaft (1950\u20111954), in: Geschichte ohne Grenzen, 2017, S. 245 ff.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref34\">[34]<\/a> Ibid., S. 245.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref35\">[35]<\/a> <em>B\u00f6ttcher<\/em>, Klassiker des europ\u00e4ischen Denkens, 2014, S. 578.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref36\">[36]<\/a> Vgl. <a href=\"https:\/\/global.oup.com\/uk\/orc\/politics\/intro\/young_kent2e\/01student\/biographies\/jean_monnet\/\">https:\/\/global.oup.com\/uk\/orc\/politics\/intro\/young_kent2e\/01student\/biographies\/jean_monnet\/<\/a> (06.05.2021).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref37\">[37]<\/a> <em>B\u00f6ttcher<\/em>, Klassiker des europ\u00e4ischen Denkens, 2014, S. 578 und 579.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref38\">[38]<\/a> Ibid., S. 579.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref39\">[39]<\/a> Ibid., S. 580.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref40\">[40]<\/a> Ibid.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref41\">[41]<\/a> Vgl. <a href=\"https:\/\/global.oup.com\/uk\/orc\/politics\/intro\/young_kent2e\/01student\/biographies\/jean_monnet\/\">https:\/\/global.oup.com\/uk\/orc\/politics\/intro\/young_kent2e\/01student\/biographies\/jean_monnet\/<\/a> (06.05.2021).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref42\">[42]<\/a> Vgl. <a href=\"https:\/\/europa.eu\/european-union\/about-eu\/history\/1970-1979\/1979_de\">https:\/\/europa.eu\/european-union\/about-eu\/history\/1970-1979\/1979_de<\/a> (06.05.2021).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref43\">[43]<\/a> <em>Ludwigs\/Schmahl (Hrsg.)<\/em>, Die EU zwischen Niedergang und Neugr\u00fcndung, Wege aus der Polykrise, 2020, S. 9.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref44\">[44]<\/a> Abrufbar in englischer Sprache unter <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/commission\/presscorner\/detail\/en\/speech_21_1881\">https:\/\/ec.europa.eu\/commission\/presscorner\/detail\/en\/speech_21_1881<\/a> (06.05.2021).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref45\">[45]<\/a> <em>Klossa\/Roz\u00e8s<\/em>, L\u2019identit\u00e9 \u00e0 l\u2019\u00e9preuve de l\u2019Europe, Commentaire 2008\/1 (No. 121), S. 235.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref46\">[46]<\/a> Siehe <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/germany\/sites\/default\/files\/docs\/events\/infoflyer_-_konferenz_zur_zukunft_europas.pdf\">https:\/\/ec.europa.eu\/germany\/sites\/default\/files\/docs\/events\/infoflyer_-_konferenz_zur_zukunft_europas.pdf<\/a> (06.05.2021).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref47\">[47]<\/a> <em>Giegerich<\/em>, Angeblichen und echten Krisen zum Trotz: Die Europ\u00e4ische Union ist das bisher beste politische Projekt der Europ\u00e4erinnen und Europ\u00e4er, Saar Brief vom 13. Mai 2019, <a href=\"https:\/\/jean-monnet-saar.eu\/?page_id=2187\">https:\/\/jean-monnet-saar.eu\/?page_id=2187<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Suggested Citation:<\/strong> <em>Woll, Laura Katharina<\/em>, Jean Monnet: geistiger Urheber des Schuman-Plans und Wegbereiter der europ\u00e4ischen Einigung, jean-monnet-saar 2021, DOI: <a href=\"https:\/\/intr2dok.vifa-recht.de\/receive\/mir_mods_00012667?q=geistiger%20Urheber\">10.17176\/20220509-103444-0<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>09.05.2021 Ein Beitrag von Laura Katharina Woll* A. 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