TTIP und seine Auswirkungen auf europäische Umwelt-, Verbraucher- und Arbeitnehmerschutzstandards


Saar Expert Paper beschäftigt sich mit Resultaten des Transatlantic Trade and Investment Partnership Übereinkommens

Prof. Dr. Thomas Giegerich, LL.M. beschreibt in dieser Veröffentlichung mögliche Auswirkungen des vieldiskutierten Handelsvertrages zwischen der EU und den USA aus unionsrechtlicher Sicht. Grundlage der Bewertung ist hierbei der erste Entwurf des EU-Canada Comprehensive Economic and Trade Agreement (CETA). Der Beitrag kann in unserer Saar-Expert-Paper Sektion abgerufen bzw. hier direkt heruntergeladen werden.

Außerdem machen wir bereits jetzt darauf aufmerksam, dass am 19.05.2015 am Europa-Institut der Universität des Saarlandes eine Panel-Diskussion zu dem Thema „TTIP: Prosperous future or endless dispute in Transatlantic Relations?“ statt finden wird. Um Anmeldung wird gebeten. Hier die Ankündigung mit Kontaktdaten:

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TTIP-Diskussion mit transatlantischem Panel

am Europa-Institut am 19. Mai 2015

 

Am 19. Mai findet am Europa-Institut der Universität des Saarlandes eine Panel-Diskussion über das geplante EU-USA Freihandelsabkommen TTIP statt. Über das sogenannte Transatlantic Trade and Investmentpartnership, kurz TTIP, wird aktuell viel diskutiert. Zum einen besteht die Hoffnung, dass diese transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft zu mehr Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätzen führt, gleichzeitig wachsen aber auch die Bedenken, was ein solches Abkommen nach sich ziehen könnte.

Genau das greift die Diskussion am Europa-Institut mit dem Thema „TTIP: Prosperous future or endless dispute in Transatlantic Relations?“ auf. Bei der Diskussion werden die beiden Direktoren des Europa-Instituts, Prof. Dr. Thomas Giegerich und Prof. Dr. Marc Bungenberg, mit den Amerikanern Dr. Leif Johan Eliasson und Dr. Christopher Brooks, beide von der East Stroudsburg University in Pennsylvania, diskutieren. Dabei werden die vier Panel-Mitglieder zunächst in einem geschlossenen Dialog ihre Ansichten auf das Abkommen präsentieren und die Aspekte diskutieren, die sie für wichtig halten. Anschließend gibt es für das Publikum die Möglichkeit, ausführlich Fragen zu dem Thema zu stellen und mit den Panel-Mitgliedern zu diskutieren.

Der Vortrag beginnt um 13.30 Uhr am 19. Mai und findet im Hörsaal des Europa-Instituts (Campus, Gebäude B2 1, 3. OG, Raum 308/309) statt. Die Diskussion wird auf Englisch geführt werden. Interessierte sind herzlich eingeladen teilzunehmen. Um vorherige Anmeldung unter llm@europainstitut.de wird gebeten.

 

Kontakt

Mag.iur. Mag.phil. Oskar Josef Gstrein LL.M.

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl von Prof. Dr. Thomas Giegerich

Tel. Nr. 0681/302-4956

 

Über das Panel

Prof. Dr. iur. Thomas Giegerich, LL.M. (University of Virginia)

Professor Giegerich ist seit Wintersemester 2012/2013 Inhaber des Lehrstuhls für Europarecht, Völkerrecht und Öffentliches Recht an der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität des Saarlandes und Direktor des Europa-Instituts und hält zudem einen Jean-Monnet-Lehrstuhl für Europarecht und Europäische Integration. Zuvor war er Professor für Öffentliches Recht mit dem Schwerpunkt Völkerrecht und Europarecht an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und Ko-Direktor des Walther-Schücking-Instituts für Internationales Recht. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im EU-Recht (Verhältnis von Europäischem und nationalem Verfassungsrecht), im Völkerrecht (Menschenrechtsschutz, Völkervertragsrecht und friedliche Streitbeilegung) sowie in der Verfassungsvergleichung.

 

Prof. Dr. iur. Marc Bungenberg, LL.M. (Lausanne)

Professor Bungenberg hat zum 01. April 2015 den Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht an der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität des Saarlandes und gleichzeitig auch das Ko-Direktorium des Europa-Instituts übernommen. Professor Bungenberg ist zudem Gastprofessor für deutsches Öffentliches Recht, Europäisches und Internationales Wirtschaftsrecht an der Universität Lausanne, Mitglied der Forschungsstelle für das Recht der Europäischen Integration, LMU München, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des International Investment Law Centre Cologne sowie Gastprofessor für Internationales Rohstoffrecht an der Universität Luzern. Davor war er zunächst an der Ludwig-Maximilians-Universität München, der TU Dresden, der Friedrich-Alexander Universität Erlangen sowie der Universität Siegen tätig, wo er von Oktober 2010 bis März 2015 Professor für Öffentliches Recht, Europarecht, Völkerrecht und Internationales Wirtschaftsrecht war. Professor Bungenbergs Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich des europäischen und internationalen Wirtschaftsrechts, insbesondere des Außenwirtschafts- und internationalen Investitionsschutzrechts sowie des Vergabe- und Beihilfenrechts.

 

Dr. Leif Johan Eliasson

Leif Johan Eliasson ist Associate Professor am Department of Political Science der East Stroudsburg University. Er hat seinen PhD in Political Science an der Syracuse University, New York gemacht und sich dabei besonders mit Internationalen Beziehungen und Vergleichender Politik beschäftigt. Seit 2005 arbeitet er an der East Stroudsberg University in Pennsylvania, zunächst als Assistant Professor und seit 2010 als Associate Professor. Er war zudem von 2011 bis 2014 Director for North America beim Transatlantic Consortium on European Studies and Simulations und dort zuvor von 2007 bis 2009 Assistant Director for North America be idem Konsortium. Professor Eliasson hat zudem zahlreiche Publikation veröffentlich, unter anderem zum Thema TTIP.

 

Dr. Christopher T. Brooks

Christopher Brooks ist Associate Professor am Department of History an der East Stroudsberg University, wo er unter anderem rechtliche, konstitutionelle sowie moderne Aspekte der europäischen Geschichte unterrichtet. Er arbeitet häufig interdisziplinär in den Bereichen Geschichte, Recht, Wirtschaft und Politik und ist in den USA Berater bei Fragen zu deutschen und deutsch-amerikanischen Angelegenheiten. Christopher Brooks ist zudem seit über einem Jahrzehnt ein gefragter Dozent bei multinationalen Unternehmen und verfügt über umfangreiche Erfahrung im Bereich des Legal und Business Englisch Trainings, Übersetzungs- und Verhandlungstrainings sowie im akademischen Bereich. Er hat längere Zeit in der EU gelebt und studiert und dort vor allem für deutschland-basierte Unternehmen gearbeitet.

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