Der Saar Blueprint analysiert das Spannungsfeld zwischen den menschenrechtsfördernden Potenzialen Künstlicher Intelligenz und ihren Risiken sowie die europäischen Regulierungsansätze zu deren Bewältigung. Im Fokus stehen das Rahmenübereinkommen des Europarats und die KI-Verordnung der EU, die im globalen Kontext mit den Regulierungsstrategien der USA und Chinas eingeordnet werden. Untersucht werden zentrale Risikofelder wie algorithmische Diskriminierung, Sicherheitsrisiken und demokratiebezogene Auswirkungen, insbesondere im Hinblick auf kritisches Urteilsvermögen. Auf dieser Grundlage bewertet die Arbeit die Wirksamkeit der europäischen Schutzmechanismen. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass Europa durch normative Klarheit und verbindliche Regelungen einen wichtigen Beitrag zum Grundrechtsschutz leistet, zugleich jedoch regulatorische Lücken und Zielkonflikte zwischen Schutz, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit bestehen.
***
This Saar Blueprint examines the tension between the human rights–enhancing potential of artificial intelligence and the risks it entails, as well as the European regulatory responses designed to address these challenges. It focuses on two key instruments—the Council of Europe’s Framework Convention on AI and the EU’s AI Act—while situating them within the broader global landscape shaped by the United States and China. Particular attention is given to major risk areas such as algorithmic discrimination, security concerns, and impacts on democratic processes, especially with regard to critical reasoning. Against this backdrop, the paper assesses the effectiveness of the European safeguards in place. It finds that Europe adopts a comparatively clear normative stance and, particularly through binding EU rules, makes a meaningful contribution to the protection of fundamental rights, even though certain gaps and tensions between regulation, innovation, and global competitiveness remain.) war mir nicht sicher in welcher Sprache Sie es brauchen.
