Article 32 of the Global Minimum Tax Directive as a Dynamic Reference – Challenges in relation to the European Principle of Democracy

Dieser Saar Blueprint widmet sich Artikel 32 der Richtlinie über die globale Mindeststeuer und dessen Vereinbarkeit mit dem europäischen Demokratieprinzip, insbesondere der Frage der ausreichenden demokratischen Legitimität. Lorenz Boddenberg versteht Artikel 32 der Richtlinie über die globale Mindeststeuer als dynamischen Verweis auf Vereinbarungen, die auf der Ebene des Inclusive Framework geschlossen wurden. Zur Untersuchung dieser rechtlichen Frage werden in dem Beitrag die wichtigsten Faktoren für die Gewährleistung einer ausreichenden demokratischen Legitimität identifiziert, nämlich die Beteiligung demokratisch legitimierter EU-Institutionen, Transparenz, die Beteiligung der EU-Bürger sowie die gerichtliche Überprüfung. Anschließend wendet der Beitrag diese Faktoren auf den Mechanismus von Artikel 32 der Richtlinie über die globale Mindeststeuer und das kürzlich veröffentlichte „Side-by-Side“-Paket an. Dabei wird deutlich, dass der Entscheidungsprozess im „Inclusive Framework“ nicht ausreichend demokratisch legitimiert ist und dass die Verbindung zu Artikel 32 und dessen Umsetzung gemäß Artikel 115 AEUV nur Entscheidungen von untergeordneter Bedeutung zulässt.

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This Saar Blueprint is about Article 32 of the Global Minimum Tax Directive and its compatibility with the European principle of democracy, and particularly the question of sufficient democratic legitimacy. Lorenz Boddenberg understands Article 32 Global Minimum Tax Directive as a dynamic reference to agreements concluded at the level of the Inclusive Framework. To examine this legal issue, the paper identifies the main factors for ensuring sufficient democratic legitimacy, namely the participation of democratically legitimized EU institutions, transparency, participation of EU citizens and judicial review. The paper proceeds by applying those factors on the mechanism of Article 32 of the Global Minimum Tax Directive and the recently published Side-by-Side package. By doing so, it becomes clear that the decision-making process in the Inclusive Framework is not sufficiently democratically legitimized and that the connection to Article 32 and its enactment under Article 115 TFEU, allows only for minor decisions.

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